Mai
16

Ein Wahnsinn…!?

Hallo Herthafreunde,
Meine letzte Reportage ist leider etwas länger her. Die sportliche Talfahrt aber auch die persönliche und berufliche Einbindung waren Schuld.

Vorweg möchte ich eines erwähnen: Hertha BSC ist nicht gestern abgestiegen!

Die Ereignisse des Rückspiels in Düsseldorf müssen aber jetzt aufgearbeitet werden.

Das was gestern passiert ist, macht unseren geliebten Sport kaputt!!!

In beiden Spielen zündeten die Düsseldorfer Fans Bengalos. Die Berliner taten ihnen im Rückspiel gleich. Leider wurden diese dann, ebenfalls von beiden Lagern, im Rückspiel als Wurfgeschosse eingesetzt!

Fotos belegen dies, einzusehen in einschlägigen Foren.

Im Anschluss an diese dummen Aktionen gab es eine Spielunterbrechung von sieben Minuten und Schiedsrichter Stark äußerte „Noch ein Vorfall und ich breche die Partie ab.“

Das Spiel blieb weiter hitzig und ab der 80. Minute standen schon die ersten Düsseldorfer im Inneraum. Wir reden hier über ein Paar Hundert Fans die sich zu diesem Zeitpunkt bereits am Spielfeldrand sammelten. Nach der riesen Chance der Düsseldorfer in der 90. +5 stürmten tausende Fans blitzartig den Rasen. Sie zündeten Bengalos, schrien Herthaspieler an (Fotos belegen das) und zerstückelten den Rasen. Die Partie wurde sofort unterbrochen, obwohl noch genau 2 Minuten Spielzeit vorhanden waren.

Die nächsten 10 Minuten brach das pure Chaos aus und kein Offizieller wusste wie es weiter gehen sollte. Der Stadion Ordnungsdienst gab seine Vollmacht an die Polizei ab, dies erfolgt nur dann, wenn der Ordnungsdienst die Sicherheit nicht mehr gewähren kann.

Laut mehrerer Medien wollte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel nicht mehr anpfeifen, da er bedenken hatte. Nur auf Bitten der Einsatzleitung der Polizei wurde das Spiel fortgesetzt, um Schlimmeres zu vermeiden.

So wurde die Partie für 97 Sekunden wieder aufgenommen, anstatt wie eigentlich nötig für 120 Sekunden. Hinzu kommt noch, dass die Spieler fast 30 Minuten kalt in der Kabine saßen und vollkommen aus ihrem Spielfluss raus waren. Hertha wurde eine reelle Chance genommen das dritte Tor zu erzielen. Der Spielverlauf hat gezeigt, dass dies durchaus möglich gewesen wäre.

Es ist ein beschämender Abstieg und ein noch beschämenderer Aufstieg. Das darf man so nicht stehen lassen.

Sanktionen muss es geben, aber reichen Geldstrafen, Platzsperren oder Stadionverbote?

Nein, hier wurde massiv in einen laufenden Wettbewerb eingegriffen und ein Team um seine kleine, dennoch mögliche Chance beraubt!

Die DFL und der DFB müssen hier richtig handeln mit kleinen Strafen ist es nicht getan!

Die Düsseldorfer Offiziellen reden von friedlichen Fans im Freudentaumel, aber was wäre bei einem Treffer von Hertha passiert…?Die Herthaspieler hätten warscheinlich nicht so schnell flüchten können vor den Massen, die sich am Spielfeldrand befanden!

Ich bin ein Vertreter der Gerechtigkeit, auch wenn Hertha BSC den Abstieg verdient hat, so wurden dem Verein, den Fans und dem Deutschen Fußball der sportliche Wettbewerb genommen!

Das Spiel wurde am Ende nicht sportlich entschieden, sondern durch äußere Gewalt.

Fußball ist eine riesen Geldmaschine, jedoch nur im Oberhaus. Es geht hier um Existenzen. Es darf keine Lücke in der Sicherheit geben wenn ein paar tausend Idioten entscheiden wie was kommt.

Liebe DFL und lieber DFB! Handelt aber handelt fair! Handelt im Sinne des sportlichen Wettbewerbes, der an diesem Tage nicht gegeben war!

In diesem Sinne bleibt am Ball und der Hertha treu euer Roman

Mai
10

Die Blau-Weisse Hertha darf nicht untergehen

Hallo Freunde,

die Saison ist sicherlich nicht so verlaufen, wie wir uns das alle vorgestellt haben. Schon das erste Heimspiel der Bundesligasaison 2011/2012 war ein Schuss in den Ofen. Die Fans in der Ostkurve zauberten damals eine Choreografie, die ihresgleichen sucht. Über der Ostkurve erschien ein überdimensionaler Arm mit unserer ledierten Fahne in der Hand. Die Botschaft war: DIE BLAU-WEISSE HERTHA WIRD NIE UNTERGEHEN.

Gegen diese Untergang spielt unser Verein heute. Wir alle wissen was ein Schiffsbruch unseres Dampfers bedeuten würde. Kontinuität wird dann in Liga 2 großgeschrieben. Spieler wie Raffael und Ramos werden nicht zu halten sein und für andere Teams auflaufen und auch die jungen Spieler werden Angebote erhalten.

Diese anderen Teams und Ex-Trainer reiben sich nun schon seit Wochen die Hände, um bei Hertha auf Schnäppchenjagd zu gehen. Und dies betrifft nicht nur die Profis. Schon in der Jugend kann sich Hertha kaum gegen die Lockrufe aus Hoffenheim, Wolfsburg oder Leverkusen wehren. Herthas U-19 spielt um den DFB Pokal und auch die anderen Teams gehören zu den Besten in Deutschland und trotzdem muss Hertha Bundesligist bleiben, um den jungen Spielern eine Perspektive aufzuzeigen. Es darf Ihnen, durch einen Abstieg nicht zu leicht gemacht werden, ihre Heimat bzw. ihren Heimatverein zu verlassen, um für Söldnertruppen aufzulaufen.

Klartext: Unser Verein steht unter Beschuss und nagt am Hungertuch. Bald werden die TV-Gelder um fast 50 % erhöht und dann muss Hertha erstklassig sein. Ist man zu diesem Zeitpunkt Zweitligist befindet man sich zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt auf der falschen Seite der Schere. Dann können Vereine wie Mainz, Fürth und Augsburg investieren und wir sind auf Jahre weg vom Bundesligamittelfeld.

Deshalb gilt es heute mehr denn je: Wir müssen der zwölfte Mann sein. Wir müssen die Stimmung vom Spiel gegen Hoffenheim noch übertreffen und die Truppe, die manchmal so mental schwach scheint, zum Sieg schreien.

Denn wir sind HERTHA, wir UR-Berliner, wir Berliner, wir Zugezogenen und unsere Freunde aus aller Welt. Einfach jeder der sein Herz an Hertha und Berlin verloren hat.

Ein Wort zum Gegner: Wie unser Gegner heißt ist scheißegal, denn wir wollen gewinnen – wie jedes Mal! Jeder singt so laut wie er nur kann, wir sind Herthas zwölfter Mann!

Mrz
28

1, 2, 3 Mainz …!?

1, 2, 3 Mainz….!?

Freunde wir haben unglaubliche drei Tore auswärts in Mainz geschossen! Die Erleichterung, die am Samstag um 17:20 Uhr durch meinen Körper floss, war unglaublich. Fußball ist und bleibt ein Spiel, in dem der Kopf ausschlaggebend ist. In Mainz war alles anders. Die ersten 15 Minuten mussten erst einmal überstanden werden, da Mainz bekanntlich auf schnelle Tore setzt. Die Mainzelmännchen legten los wie die Feuerwehr und hätten gut und gerne schon nach der ersten viertel Stunde mit 2:0 führen können. Es bleib aber beim 0:0 und unsere Herthaner rappelten sich auf und kämpften mit voller Leidenschaft wie seit langem nicht mehr! Jeder Zentimeter des Rasens wurde beackert, an Trikots wurde gezogen und jeder Schritt gerannt.

Allein das 1:0 bewies, was die Mannschaft für einen Willen an den Tag legte. Ruka lief allein auf den Torwart zu und scheiterte. Der Ball prallte zunächst vom Torwart ab, durch seinen Drall kullerte er jedoch zurück zum Tor, wo der am Boden liegende Ruka diesen auf Ben-Hatira spielte. Dieses Tor bewies wie willig die Mannschaft an diesem Tag war. Ruka behielt stets den Ball im Auge, was das Tor erst ermöglichte! Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Halbzeit. Es ist schon erstaunlich, was so ein Tor ausmacht. Die Herthaner spielten viel befreiter auf, sogar ein leichter Spielwitz war zu erkennen. Einfache Dinge gelangen wieder und weite Zuspiele funktionierten. Von diesem beflügelten Gefühl angesteckt, entdeckte Ramos seinen Torinstinkt und versenkte, nach schönem Zuspiel von Rafael, den Ball im Mainzer Tor. Was für eine Erlösung für alle Herthaner in diesem Augenblick!!! Sollte es wirklich war werden und Hertha würde nach Oktober 2011 einen Auswärtssieg einfahren?

Doch Hertha wäre nicht Hertha, wenn sie es nicht nochmal spannend machen würden. Kurz nach dem 2:0 erzielte Choupo-Mouting den Anschlusstreffer. „Mann jetzt geht das schon wieder los“, dachte wahrscheinlich nicht nur ich. Doch es kam anders! Ein langer Pass von Bastians wurde von den Mainzern unterschätzt und so konnte der wieder erstarkte Ramos den Ball per Lupfer ins Tor buxieren! WAHNSINN! Das war dann auch der Sieg und die Mannschaft konnte sich zurecht in der Kurve feiern lassen.

Es ist schon erstaunlich, dass so eine Leistung erbracht wurde. In der Woche zuvor prasselte es nur so auf die Spieler und Trainer ein. Kritik aus allen Richtungen und auch das Tuch zwischen Fans und Mannschaft hatte erhebliche Risse. Ich würde es mal als eine Trotzreaktion deuten und die kam genau zum richtigen Augenblick. Seit Wochen fordere ich einen Zusammenhalt. Dieser könnte nun zum echten Trumpf werden. Wir haben das große Tal der Tränen, Trauer und Wut schon durchschritten. Totgesagt waren wir eigentlich schon und nun das. Wenn die Mannschaft nur annähernd solche Leistungen gegen Wolfsburg, Freiburg, Lautern und Ho$$enheim bringt, ist ein Verbleib in der Bundesliga mehr als möglich.

Der Abstiegskampf ist aktuell so spannend wie nie, so groß wie nie und er wird eine Zerreißprobe für viele Mannschaften. Hier teile ich Rene Tretschok´s Meinung: „Manche Mannschaften glauben noch gar nicht, was jetzt passiert. Da ist jetzt auch ein negatives Momentum. Wir haben das ja schon seit Wochen.” Wir haben es nun mehr denn je in der eigenen Hand. Jetzt heißt es Punkt für Punkt sammeln!!! Fangen wir am besten gegen Wolfsburg an.

Eine Stadt Ein

Verein

Ein Ziel

Klassenerhalt 2011 / 2012!

In diesem Sinne, bleibt am Ball und der Hertha treu

Euer Roman

Mrz
22

Was bleibt sind Glaube, Liebe, Hoffnung…!?

Was war es für ein herrlicher Frühlingstag am Samstag und er hätte eigentlich schön zu ende gehen können…Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Nun sein wir mal ehrlich zu uns, wer hätte denn mit einem Sieg gegen den momentan übermächtigen FCB gerechnet? Ich nicht, daher war ich auch relativ entspannt an diesem Samstag Abend. Mich hat die Niederlage nicht mal wirklich gewurmt. Diese derbe Heimniederlage ist diesmal leider dem „König“  anzukreiden. Er stellte das Team komplett auf den Kopf . Erst sollte „Paradise“ gegen Ribery spielen, dann Morales. Beide scheiterten kläglich und hatten nie eine wahre Chance ihren Gegenspieler zu stoppen. Es fielen die bekannten sechs Gegentore, drei aus dem Spiel heraus und drei die per Elfmeter verwandelt wurden. Muss und kann man dem Team einen Vorwurf machen? Im Enddefekt waren es grobe Fehler einzelnder, die unsere Gegentore verursachten. Ich will und kann dieses Spiel nicht überbewerten, gerade weil Bayern momentan in einer unglaublichen Form auftritt.Jeweils sieben Tore gegen Hoffenheim & Basel. Damit sind wir eigentlich noch europäische Spitzenklasse, da wir besser als Basel abschnitten.

Nun gut, Mund abwischen und weiter! Wir empfangen mit Freiburg und Lautern zwei direkte Konkurrenten zu Hause im Olympiastadion. Diese Spiele müssen gewonnen werden, dazu noch ein Punkt irgendwo ergattern und ein weiterer Sieg gegen Wolfsburg oder die TSG. Damit würden wir am Ende auf 33 Punkte kommen, die aus meiner Sicht für die Relegation und vielleicht mehr reichen können.

Ich kann jedem nur den Rat geben einmal die Spieltage komplett zu tippen, um ein Gefühl für die Situation zu bekommen. Es nützt aktuell auch nichts den Spielern Vorwürfe zu machen , denn aktuell brauchen wir sie und sie brauchen uns. Wir sind in der aktuellen Situation alle voneinander abhängig. Denn nur zusammen können wir den Abstieg verhindern.

Wir haben spätestens am 7. Mai auf der Mitgliederversammlung die Chance, egal wie diese Saison ausgeht, unserem Verein in eine neue Richtung zu lenken!

In den letzten Tagen guckt die Presse endlich kritisch in unsere Führungsebene und deckt von Tag zu Tag neue unglaubliche Fakten auf.

„Michael Preetz galt außerhalb der Geschäftsstelle als gut informierter Gesprächspartner. Das wussten auch Kritiker von Hoeneß sehr zu schätzen. Preetz war immer einen Anruf Wert.“

Dies verkündeten mehrere Berliner Zeitungen diese Woche. Nun kann sich jeder seinen Teil denken. Ich empfinde es als einen Skandal, denn gerade auf Führungsebene ist Loyalität das oberste Gebot!Wie unprofessionell unser Verein geführt wird, können wir nur erahnen, jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass es schnell zu einem Umbruch kommen muss. Wo ist das neue Gesicht, welches uns nach dem Sturz von Dieter Hoeneß versprochen wurde? Wo ist das neue Konzept? Was ich aktuell sehe, ist die seit 3 Jahren anhaltende „temporäre sportliche Delle“! Wie dehnbar ist temporär eigentlich?

Ich habe mir die Tage mal die Mühe gemacht und die Ausgaben von Dieter Hoeneß und Michael Preetz verglichen. Da Transparenz ja nicht wirklich das oberste Gebot unseres Vereins ist, macht es das natürlich nicht einfacher. Aber rechnet man die 8 Millionen des geheimen Investors heraus, so hat Preetz pro Amtsjahr 2,66 Millionen ausgegeben. Dieter Hoeneß hat pro Jahr 2,46 ausgegeben, wenn man davon ausgeht, dass er den Verein mit 32 Millionen Schulden hinterlassen hat. Diese Zahlen müssen nicht unbedingt zutreffend sein, aber ich kann nur mit dem arbeiten was öffentlich gemacht wurde.

Meine Tip´s kennt ihr ja nun; Meine Hoffnung lebt und bleibt am Leben solange rechnerisch noch alles möglich ist!Meinen Glauben jedoch an unsere Vereinsführung habe ich jedoch endgültig verloren…

Ich freue mich wie jede Woche auf spannende Diskussionen mit euch also…

In diesem Sinne, bleibt am Ball und der Hertha treu!

Euer Roman

Mrz
15

Die Wochen der Wahrheit fangen erst noch an…!?

Die Wochen der Wahrheit fangen erst noch an…!?

 

So liebe Freunde, leider habe ich euch nichts aus Köln mitgebracht, außer ein paar blaue Flecken. Ich hätte nie erwartet, dass die Kölner ein so aggressives Grundpotenzial haben.

In Köln sind wir in der ersten Hälfte nicht ins Spiel gekommen und rannten hinterher. Der Wille war da, nur passte so einiges nicht zusammen. In der zweiten Hälfte waren dann wir am Zug und hatten unzählige Chancen um mindestens einen Punkt mit zu nehmen. Darin liegt leider auch unser großes Problem! Wir schießen keine Tore, egal wer vor dem Tor steht, egal wer auf´s Tor schießt, sicher ist, dass wir es nicht treffen oder der Ball nicht die Torlinie überquert. Versucht hat „Otto“ nun schon einiges: Mal mit Ramos – mal ohne, mal mit Lasso und ohne, mal beide zusammen. Was also bleibt noch? Mal ohne beide spielen und einfach einen Marco Djuricin auflaufen lassen!? Ich denke nicht, dass Lasogga oder Ramos so schnell aus ihrem Tief herauskommen. Otto Rehhagel hatte erst versucht beiden wieder Mut zu machen, indem er ihnen Vertrauen schenkte. Doch wie lange kann man noch warten? Am Wochenende gegen den FC Bayern München muss uns momentan Angst und Bange werden. Denn genau jetzt spielen die Bayern so gut wie lange nicht. 14 Tore in zwei Spielen, alleine davon sieben von Mario Gomez. Was kann man da am Wochenende erwarten? Auf jedenfall viele Tore! Wir können am Samstag nur gewinnen, denn bleiben wir unter sieben Gegentoren sind wir europäische Spitzenlasse. Die wichtigen Wochen der Wahrheit fangen erst danach an. Mit den Heimspielen gegen Wolfsburg, Freiburg, Lautern und Hoffenheim kommen Mannschaften, die man schlagen kann und zwei die man schlagen muss! Ich denke, dass dieses Jahr ca. 35 Punkte zum halten der Klasse reichen, eher sogar noch weniger. Diese Punkte sind machbar, wenn wir nicht nach dem Bayern- und Mainz-Spiel aufeinander losgehen und die Mannschaft die Ruhe bewahrt. Wenn wir die nächsten beiden Wochen kein Punkt holen rutschen wir natürlich weiter die Tabelle hinunter, aber genau nach diesen Spielen kommt unsere Chance. Wir haben alles in unserer Hand und alle Optionen auf unserer Seite, wir müssen sie nur zusammen nutzen! Die Konkurrenz hat ebenfalls schwere Spiele vor der Brust sowie Duelle gegeneinander. Ich habe mir diese Woche mal einen Tabellenrechner vorgenommen und die Spiele mehrmals getippt. Sollten wir nicht total einbrechen, so ist mindestens immer der Relegationsplatz machbar. Ich bin gespannt sowie angespannt was die kommenden Wochen passiert. Meine Hoffnung ist groß, meine Angst hält sich noch in Grenzen, wir haben es in der Hand nur Tore sollten wir endlich schießen!

Die Mannschaft hat seit Otto Rehhagel ein anderes Auftreten, nur reicht es? Wir werden es sehen.

 

In Köln waren die ersten großen Protestaktionen gegen Michael Preetz zu sehen. Meiner Meinung nach müssen sich die Wege, egal wie die Saison ausgeht, nach der Saison trennen.

Es ist doch schon sehr verdächtig, wenn nun auch ein Michael Skibbe sich negativ über den Führungsstil äußerte. Nach Lucien Favre und Markus Babbel reiht sich nun also der nächste ein. Dieses „Nachtreten“ ist ein deutliches Zeichen, dass im Verein keine klaren Strukturen herrschen und der Umgang miteinander alles andere als professionell ist!

Michael Preetz und Werner Gegenbauer haben es verpasst Strukturen und Ruhe in den Verein zu bringen. Dem Verein ein Konzept und damit ein Gesicht zu verleihen haben sie ebenso vermissen lassen, wie ein professionelles Auftreten nach außen. Nach der Ära Dieter Hoeneß wurde mehr zerstört als aufgebaut. Man wollte damals alles besser machen, Geld sparen und Hertha BSC ein neues Gesicht verleihen. Was bis heute eingetreten ist, hat aber nichts damit zu tun, sondern ist einfach das komplette Gegenteil! Die Führung muss sich also im Mai auf der Mitgliederversammlung einigen Fragen stellen lassen.

Hinterfragen wir uns mal alle: Wer kann dieses Führungsduo noch ernst nehmen? Welcher Trainer möchte sich Berlin momentan antun? Welche Spieler wollen bei solcher Unruhe noch nach Berlin? Wo liegt die Zukunft von Hertha BSC?

 

Das ist keine Hetzjagd meiner Seite; Michael Preetz hat im Trikot von Hertha BSC großes geleistet, doch scheint ihm das Hemd des Geschäftsführer Sport eine Nummer zu groß zu sein…

 

 

Ich freue mich über anregende Diskussionen!

 

 

 

In diesem Sinne bleibt am Ball und der Hertha treu!

Euer Roman

Mrz
05

So fühlt sich also siegen an…!?

So fühlt sich also siegen an…!?

Unser letzter Bundesligasieg ist datiert vom Oktober 2011. Um genau zu sein war es der 29.10.2011 irgendwo in Niedersachsen. Ich war sogar mit einigen Freunden dabei, als wir nach einem verrückten Spiel 3:2 in Wolfsburg gewinnen konnten. Dieses Spiel gewannen wir, weil die Mannschaft kämpfte und sich nie aufgab und das nach mehrmaligen Rückschlägen.
Diese Einstellung des Kämpfens war es auch, die uns dazu verholf, dass wir seit 12 Spielen ohne Sieg endlich wieder als Gewinner vom Platz gehen konnten!
„König Otto“ hatte daran den für mich größten Anteil. Seit nun knapp zwei Wochen hat Berlin wieder eine Monarchie und alles dreht sich um den König. Zum Abschlusstraining am Freitag bildeten alle Angestellten des Vereins einen großen Kreis um die Mannschaft und „König Otto“ schwor sein Team ein, zusammen zu kämpfen und alles zu geben. Nur zusammen schaffen wir das, so seine Kernaussage. Als nächstes überraschte er alle mit seiner Aufstellung: Kapitän Mijatovic wurde mal kurz rasiert, Ruka und Torun rückten in die Startelf und „Paradise“ durfte zu seinem Bundesligadebüt im Oly auflaufen. Als letzter Aberglaube des Tages wurden dann noch die alten Trikots der Vorsaison ausgekramt. Viele hätten „König Otto“ bei diesen Maßnahmen wahrscheinlich für verrückt erklärt und ihn als altmodisch betitelt, jedoch sollte er mit all seinen Maßnahmen Recht behalten!
Die Einstellung der Mannschaft an diesem Samstag war eine andere wie die Wochen zuvor. Sie kämpfte und ackerte, agierte und reagierte als Team und am Ende belohnten sie sich für diese Mühen. Die Abwehr stand seit Wochen wieder stabiler. Janker und Hubnick spielten wesentlich souveräner, Bastians wird langsam warm in Berlin und warum wir Lell so dringend benötigen hat jeder selbst gesehen. Das Mittelfeld bleibt weiterhin eine Baustelle. Das defensive Mittelfeld ist und bleibt unsere Stärke, mit Lusti, Ottl, Niemeyer und Kobi haben wir starke und erfahrene Profis. Jetzt drängt sich förmlich ein weiterer auf, Fanol Peradaj! Was der Junge am Samstag geackert hat war einfach klasse!
Es bleibt abzuwarten ob er diese Leistung wiederholen kann, aber dennoch ein riesengroßes Kompliment!!! Raffael machte auch wieder einen besseren Eindruck, seine frühe gelbe Karte bewirkte aber, dass er im Anschluss die Zweikämpfe etwas scheute.
Torun ackerte viel, blieb aber blass. Hier fehlt es im Team an Alternativen. Unser aller Erlöser an diesem Tag war Ruka. Er rannte, ackerte und das wichtigste, er schoss das erlösende Tor was uns solange verwehrt geblieben ist! Über unseren Sturm verliere ich jetzt mal kein Wort, denn dieser darf sich so nicht betiteln lassen. Meine Alternative wäre es, Raffael als Spitze aufzustellen und dafür im Mittelfeld mit drei Defensiven zu spielen.

Der Bann scheint nun gebrochen: Fans und Mannschaft nähern sich wieder ein wenig an und wir haben alles in der Hand. Am Samstag werden wir in Köln einen Abstiegskrimi erleben. Ich selbst werde mich natürlich auf den Weg machen um unsere Hertha dort lautstark zu unterstützen! Es bleiben nun 10 Spiele, in denen wir genauso kämpfen und ackern müssen wie am Samstag. Sollten wir diese Tugenden nun Woche für Woche wiederholen, so werden wir auch kommendes Jahr in der 1. Bundesliga spielen.

Also es gilt jetzt Zusammenhalt zu demonstrieren, denn nur so kann es gehen!
Bleibt am Ball und der Hertha treu
Euer Roman

Feb
27

Die ersten Schritte… (Nachtrag vom 22. Spieltag)

Die ersten Schritte..

 

Was war mein erster Gedanke nach der Verpflichtung des „Königs“…? – „Der Preetz kifft doch!“
Anschließend habe ich mir die ganze Lage und Situation mal durch den Kopf gehen lassen. Nach längerer Zeit des Denkens, fand ich immer mehr Gefallen an König Otto und muss sagen, das könnte passen. Otto Rehhagel ist einer der erfahrenen und erfolgreichsten Trainer dieses Landes. Allein seine bloße Gestalt lässt einige Spieler in erfurcht erstarren. Die Spieler werden in den kommenden drei Monaten seinen Worten ohne wenn und aber folgen – da bin ich mir sicher. Die Zeit ist zu kurz um auf Widerworte zu stoßen. Sollte dies doch ein Spieler wagen, so wird der König eine Strafe schnell gefunden haben. Die Mannschaft ist begeistert und erhofft sich eine Menge von ihm. Ich denke, dass wir das auch können. Er strahlt mit seinen 73 Jahren eine Gelassenheit aus, die der absolute Wahnsinn ist. Trotzdem vergisst er in keinem Wort, warum es in den kommenden Monaten geht. Es geht darum gemeinsam – Mannschaft, Trainer, Mitarbeiter und Fans den drohenden Abstieg zu verhindern. Dies kann man nur, wenn man in Ruhe arbeiten kann und eine große Unterstützung von allen Seiten erfährt. Aus diesem Grund wird auch ab sofort das Training nicht mehr öffentlich sein. Mit Otto Rehhagel hat Hertha einen der größten Trainer verpflichtet, die es je im Verein gegeben hat. Ich bin gespannt, ob das Konzept Rehhagel aufgeht, aber so wie sich die ersten Tage anfühlen glaube ich fest daran.

Dass ich die Verpflichtung von Rehhagel begrüße ist aber genauso eine Bankrotterklärung von Michael Preetz. Nicht er kam auf die „Idee Rehhagel“, sondern ein gewisser Herr Calmund musste ihn erst darauf hinweisen. Preetz erste Wahl war Balakov, doch war der aus finanziellen Gründen nicht zu stemmen. Preetz hat sich durch den Transfers sofort aus der Schusslinie genommen, aber wir sollten nicht vergessen wer dieses Trainerdebakel der letzten Jahre zu verantworten hat, selbst wenn die Rechnung mit Rehhagel aufgeht.

 

Inzwischen schwirren viele wahre Gerüchte umher warum Skibbe und Babbel gescheitert sind bzw. gefeuert wurden. „Das Problem mit Babbel, hätte Hertha gerne verhütet“ sagte ein gewisser Herr Lorenz im „Doppelpass“. Wie er das wohl meinte kann sich jeder selbst denken.

Herr Skibbe scheiterte aus anderen Gründen. Jedenfalls verlor er sämtlichen Respekt und Ansehen von der Mannschaft und so musste Hertha ihn entlassen, hätte es aber eigentlich viel früher tun müssen.

 

Gucken wir jetzt positiv in die Zukunft und lassen unseren König machen. Es sind jetzt noch 12 Spiele bei denen wir zusammen alles geben müssen. Nur gemeinsam ist das Ziel zu erreichen, so sprach der König!

 

Bleibt am Ball und der Hertha treu

Euer Roman

Feb
14

Über Deutschland lacht die Sonne…

Über Deutschland lacht die Sonne…

…über Hertha die ganze Nation! Es war einmal ein schlafender Riese. Dieser wachte eines Tages auf und war gar nicht so riesig wie alle erzählten. Er war an sich ein großer Mann, doch verlor er stets den Blick geradeaus. Die Strippenzieher dieser Geschichte, der „Michael“ und der „Werner“. Sie predigten trotz des Spottes der Nation weiter ihre unglaubliche Gelassenheit und hohe Fachkompetenz! Sogar als ihnen die Nation geschlossen diese absprach blieb ihr Wort Gesetz und sollten Sie nicht abtreten so zerstören Sie Hertha noch heute…

In diesem Sinne

Bleibt am Ball und der Hertha treu

Euer Roman

Feb
06

Führungslos in Berlin…!?

Führungslos in Berlin…!?

So nah an der Wende und doch so fern. Eine vernünftige erste Halbzeit haben wir am Samstag zu Gesicht bekommen. Allein das Tor fehlte nach den ersten 45 Minuten. Im Rumpf des Olympiastadion sah man eigentlich nur zufriedene Gesichter und seit langem wird die Mannschaft mal ohne Pfeifkonzert in die Kabine begleitet. Eigentlich war es fast klar, dass Hannover in Häfte zwei mehr tun musste und wollte, und so war das Spiel beider Mannschaften auf Augenhöhe. Es war nicht eines der Schönsten an diesem 20. Spieltag, aber glaubt mir, ich habe mir alle Konkurrenten angeschaut, es war nicht das Schlechteste.Der Sonntagsschuss in der 68. von AbdelDINGSDA entschied das Spiel in Berlin. Nach diesem Tor verlor Hertha komplett den Kopf und von vernünftigem Pressing, von Flanken oder Pässen aus der ersten Hälfte war nichts mehr übrig. Statt dessen wurden sämtliche Bälle blind nach vorne gedroschen in der Hoffnung ein glückliches Tor zu erzielen. Aber eben dieses Glück hat sich einmal mehr aus Berlin verabschiedet. In einem weisen Spruch heißt es „Glück muss man sich erarbeiten“, aber in Berlin zählt das nicht. Auch wenn Hannover nicht das beste Spiel machte, die Herthaner beherrschten doch über gute 60 Minuten das Spiel. Ob das nun an der taktischen Einstellung bzw. Spielweise der „Alten Dame“ lag oder dem Unvermögen der Hannoveraner, ist jedem selbst überlassen. Ich weiß, dass die Mannschaft intakt ist. Wer nicht ganz blind durch die Weltgeschichte läuft und zwischen den Zeilen liest, kann dieses auch erkennen. Sie weiß auch, dass wir im Abstiegskampf sind, nur verliert sie nicht den Kopf wie einige Fans. Klar werden die Spieler jetzt auch nervöser, das kann man ihnen aber auch nicht übel nehmen. Was diese Typen jetzt brauchen ist Rückhalt ihrer Fans. Diese Mannschaft hat uns letztes Jahr den Aufstieg geschenkt und dieses Jahr werden sie bis zum letzten Spieltag alles dafür geben in der Bundesliga zu bleiben. Wir in Berlin sind den Abstiegskampf nicht gewohnt, so macht uns jede Überschrift, jedes Handeln oder Gesten um den Verein herum ziemlich nervös. Die Presse haut dann gerne noch kopflos oben drauf und ein zu naiver Manager äußert sich unglücklich – zack und schon ist die Welt untergegangen. Die geht laut Maya Kalender aber erst am 21.12.2012 unter…

 

Beäugen wir die Lage mal ernsthaft. In der Hinrunde holten wir gute 20 Punkte und waren lange im Mittelfeld der Tabelle. Dieser Tabellenstand war einfach ziemlich trügerisch, denn zu den Abstiegsplätzen waren es immer wenig Punkte. Nun stehen wir nach 9 sieglosen Spielen auf dem 15. Platz der Tabelle und können mit einem Dreier am kommenden Samstag an den Stuttgartern vorbeiziehen und auf Platz 11 landen. Damit möchte ich euch nur mal beweisen, wie eng die ganze Liga dieses Jahr ist. Bis zum achten Tabellenplatz spielen noch alle Mannschaften um den Abstieg mit. Das heißt, dass all diese Teams sich untereinander Punkte klauen werden. Vor zwei Jahren haben wir zum gleichen Zeitpunkt neun Punkte weniger auf dem Konto und holten anschließend noch 18 Zähler. Die Mannschaft damals war für mich wesentlich schwächer und definitiv nicht intakt sondern vollkommen zerstritten und mit den Gedanken woanders.

 

Was jedoch identisch ist, ist das Verhalten der Herthaführung! Manager Michael Preetz hat in der Vergangenheit und auch heute in den Krisen selten ein gutes Licht abgegeben. Er scheint mit diesen Umständen seine Probleme zu haben. Nach außen spielt er Krisen stehts herunter, aus internen Kreisen des Vereins erfährt man dann aus der Presse wie es eigentlich brennt. Sei es der unschöne Abgang eines Dieter Hoeneß, Lucien Favres oder Markus Babbels. All diese Geschehnisse waren nicht proffessionell abgewickelt und ließen in der Öffentlichkeit kein gutes Licht auf unseren Verein. Ganz zu schweigen von der Verpflichtung und Festhalten eines gewissen Friedhelm Funkels.

Stets nahm der Verein in solchen Aktionen großen Schaden und man konnte mal wieder einen Scherbenhaufen zusammen kehren. Mit Michael Skibbe wurde nun ein Trainer geholt, der nicht gerade bei vielen ein Wunschkandidat war. Ich selber bin im Dreieck gesprungen. Doch was nützt es nun weiter auf diesen einzudreschen, wenn die Fehler schon weit vorher passieren. Michael Preetz ist genauso wie Dieter Hoeneß ein Alleinherrscher, denn Werner Gegenbauer, wie er selbst schon äußerte, nickt alles ab, denn er vertraut Preetz. Werner Gegenbauer hat keine sportliche Kompetenz, was für mich in dem Geschäft Profifußball aber unabdinglich ist! Also wie will er beurteilen was richtig oder falsch ist?

Hertha´s Probleme müssen nach dieser Saison an der Wurzel gepackt werden. Es muss schleunigst eine vernünftige Struktur aufgebaut werden, wo Interna auch Interna bleiben. Wo Jugendspieler den Sprung in den Profisport schaffen und nicht immer scheitern. Wo Trainer Visionen haben und diese auch ruhig und gelassen erarbeiten können. Wo Transfers sinnvoll rechtzeitig und zukunftsweisend getätigt werden.

Das alles können wir aber im laufendem Spielbetrieb nicht ändern und wir würden, wenn wir es jetzt tun wollten, die gleichen Fehler begehen wie unsere Führung. Nun gilt es wie auch in Liga 2 zusammen zu stehen, die Mannschaft zu unterstützen und dem Trainer, auch wenn es schwer fällt, das Vertrauen zu schenken.

 

Mit Rafael kehrt nach drei Spielen endlich der kreative und Kopf des Teams zurück. Er wird für uns noch wichtig sein, doch können wir nicht erwarten, dass er alles auf einmal ändert. Denn nach fast sieben Wochen ohne reelle Spielpraxis wird er es schwer haben seine Position im Team zu finden. Wir müssen optimistisch sein, denn wenn wir jetzt alle in pure Panik verfallen nützt das keinem. Unser Tabellenplatz in der Hinrunde war trügerisch, jetzt ist er ehrlich und uns allen ist bewusst worum es diese Saison geht. Also verdammt noch mal stellen wir uns diesem Abstiegskampf mit all seinen unangenehmen Seiten.

 

Am Ende wird abgerechnet und dann nicht nur punktemäßig…

 

 

Bleibt am Ball und der Hertha treu

Euer Roman

Jan
30

Warum nur…?!

Warum nur…?!

HBSC-HSV - Photo: Roman

HBSC-HSV - Photo: Roman

Fangen wir doch mal mit dem Positiven vom Samstag an: Der Rasen des Olympiastadion hat einen guten Eindruck hinterlassen, er war definitiv einer der Schönsten an diesem 19. Spieltag und er war erstligareif! Das kann man von unserer „Alten Dame“ ja nicht behaupten.

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